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Letzte Änderung : 12.7.2020

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Super Nintendo (SNES)

SNES Spiele SNES Zubehör SNES Videos
Generation 4  
CPU Ricoh 5A22  
GPU 2 PPU-Chips  
Auflösung 256x239  
Sound 8-Bit-Sony SPC700-CPU  
Bit 16 Bit  

 

Das Super Nintendo Entertainment System (meist abgekürzt als Super Nintendo, Super NES, Super-NES oder SNES; orig. jap. スーパーファミコン Sūpā Famikon bzw. Super Famicom, abgekürzt SFC) ist eine stationäre 16-Bit-Spielkonsole des japanischen Unternehmens Nintendo. Es ist die zweite weltweit veröffentlichte stationäre Spielkonsole von Nintendo und sein Controller, der SNES-Controller, führte die Schultertasten ein, die fortan zum Standard aller nachfolgend erschienenen Gamepads wurden. Veröffentlicht wurde das Super Nintendo Entertainment System erstmals am 21. November 1990 in Japan, dann am 13. August 1991 in Nordamerika und am 11. April 1992 schließlich auch in Europa. In Deutschland war das System ab dem 15. August 1992 erhältlich. Das Super Nintendo Entertainment System ist der Vorgänger des Nintendo 64 und der Nachfolger des Nintendo Entertainment System.

Das Nachfolgemodell des NES (in Japan Famicom genannt) erschien im November 1990 in Japan unter dem Namen Super Famicom (Super Family Computer); im September 1991 in den USA und im April 1992 in Europa (in Deutschland erst im August 1992). Die amerikanische Version war in ihrer Bauart modifiziert. Der Einführungspreis betrug in Deutschland 329 DM (entsprächen heute ungefähr 267 €), inklusive des Spiels Super Mario World; etwa drei Monate nach der Einführung wurde der Preis auf 299 DM (entsprächen heute ungefähr 243 €) gesenkt. Später folgten noch weitere SNES-Paketangebote, in denen sich meist aktuellere Spiele und/oder zwei Controller befanden.

Als größter Kritikpunkt bei der Einführung des SNES in Japan wurde der vergleichsweise schwache 65C816-Hauptprozessor genannt, der mit einer Taktfrequenz von maximal 3,58 MHz arbeitete. Dabei handelte es sich eigentlich um einen 8-Bit-Prozessor (65C02), der jedoch zu einem 8/16-Bit-Prozessor aufgewertet worden war (daher die „816“ im Name). Der Vorteil dieses langsamen Prozessors lag in einer geplanten Abwärtskompatibilität zum NES, allerdings wurde diese Funktion nicht realisiert, obgleich im Sommer vor der japanischen Veröffentlichung ein Prototyp auf einer Messe präsentiert wurde, welcher NES-Spiele unterstützte. Die Konkurrenzkonsole namens SEGA Mega Drive wies einen weit stärkeren Hauptprozessor auf (Motorola 68000 getaktet mit 7,67 MHz) was sich dem Konsumenten bei Spielen wie Super R-Type oder Gradius III offenbarte, da diese dem SNES stellenweise mehr abverlangten, als es zu leisten vermochte. Es gelang den Entwicklern jedoch, sich mit dem schwachen Prozessor des SNES zu arrangieren.

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