REIMECKER'S SPIELESAMMLUNG

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Letzte Änderung : 6.4.2020

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Generation 5  
CPU MIPS R4300i 93,75 MHz  
GPU 64-Bit RCP (62,5 MHz)  
Auflösung 256×224 - 768×576  
Sound ADPCM, 16-Bit Stereo (44,1 kHz), Dolby Surround  
Bit 64 Bit  

Das Nintendo 64 (Eigenschreibweise: NINTENDO64, offiziell abgekürzt als N64, manchmal auch fälschlicherweise als der oder die Nintendo 64 bezeichnet), benannt nach seinem 64-Bit-Hauptprozessor, ist die dritte weltweit veröffentlichte stationäre Spielkonsole von Nintendo. Sie ist der Nachfolger des Super Nintendo Entertainment System und die erste Spielekonsole mit einer 64-Bit-Architektur. Veröffentlicht wurde sie erstmals am 23. Juni 1996 in Japan, dann am 29. September 1996 in Nordamerika und am 1. März 1997 schließlich auch in Europa. Als Konsole der fünften Generation konkurrierte sie hauptsächlich mit der PlayStation von Sony und dem Sega Saturn von Sega, konnte jedoch nur letztere Konsole schlagen.

In Deutschland kam die Konsole zu einem Preis von 399 Deutsche Mark auf den Markt, wurde jedoch nach acht Wochen auf 299 Deutsche Mark reduziert. Zum Verkaufsstart waren in Deutschland lediglich die beiden Launchtitel Super Mario 64 und Pilotwings 64 erhältlich, wenige Wochen später folgten weitere Spiele.

Nintendo bewarb das Gerät zu Veröffentlichung als schnellstes Videospielsystem auf dem Markt. Besonders hervorgehoben wurde dabei die 64-Bit-Architektur des Prozessors, die Konkurrenzkonsolen PlayStation und Sega Saturn arbeiteten nur mit 32 Bit. Die tatsächlichen Vorteile in Spielen bei der 64-Bit-Architektur waren jedoch eher als marginal einzustufen, wobei der Vorteil bei arithmetischen Berechnungen nennenswert ist. Hervorzuheben ist auch die damalige Effizienz des Prozessors, da man theoretisch 4 Bytes mit einer Instruktion verarbeiten kann. Als Speichermedium für die Spiele wurden, wie schon bei Nintendos Vorgängerkonsolen, Module (sogenannte Gamepacks) verwendet. Durch das Einsparen eines teuren CD-Laufwerks konnte die Konsole günstiger hergestellt und angeboten werden, wodurch der von Nintendo ausgegebene Startpreis von maximal 250 US-Dollar erreicht werden konnte. Zudem boten die Module im Vergleich zu den Konsolen von Sony und Sega, die CD-ROMs verwendeten, zwar kürzere Ladezeiten, dafür jedoch nur sehr wenig Speicherplatz und waren zudem in der Produktion teurer. Dies schlug sich in den – im Vergleich zu den Mitbewerbern – hohen Verkaufspreisen für die Spiele nieder.

Der Controller des Nintendo 64, der Nintendo-64-Controller, führte als bedeutende Neuerung eine modernisierte, digitale Variante des zwischenzeitlich aus der Mode gekommenen Analog-Sticks ein, der eine genauere Steuerung insbesondere bei 3D-Spielen ermöglicht. Eine weitere Neuerung war das in den Controller einsteckbare Rumble Pak, das bei besonderen Ereignissen in bestimmten Spielen Vibrationseffekte (Force Feedback) auslöst. Der Analog-Stick sowie der Vibrationseffekt wurden bei Controllern nachfolgender Konsolen übernommen und etablierten sich auch bei Konkurrenzprodukten als fester Standard.

Nach der Ablösung im Jahr 2001 durch den Nachfolger Nintendo GameCube wurde die Konsole noch bis ins Jahr 2003 weiterhin hergestellt. Weltweit wurden etwa 32,93 Millionen Einheiten verkauft – nicht einmal ein Drittel so viele wie bei der PlayStation.

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