REIMECKER'S SPIELESAMMLUNG

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Letzte Änderung : 12.7.2020

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Xbox

Generation 6  
CPU Intel 733 MHz  
GPU Nvidia 233 MHz  
Auflösung 1920×1080  
Sound In den Chipsatz integrierter Audio-Chip mit Dolby Digital-5.1-Kodierer, 256 Stimmen, maximal 64 3D-Stimmen  
Bit 32 Bit  

 

Die Xbox ist eine von Microsoft entwickelte Spielkonsole, die größtenteils auf leicht modifizierten PC-Komponenten basiert. Der Erfolg der Spielkonsole sorgte für die Etablierung der gleichnamigem Marke Xbox. Die Xbox wurde zuerst am 15. November 2001 in den USA, dann am 22. Februar 2002 in Japan und am 14. März 2002 in Europa veröffentlicht. Die Start-Titel waren u. a. Halo: Kampf um die Zukunft, Amped: Freestyle Snowboarding, Dead or Alive 3, Project Gotham Racing und Oddworld: Munch’s Oddysee.

Die Xbox war bekannt für die durch PCs gewohnte Größe und Gewicht und war die erste Konsole mit einer eingebauten Festplatte. Ihr Nachfolger war Ende 2005 die Xbox 360.

Geschichte

Die Erfolge von Sony, Nintendo und Sega ermutigten Microsoft Ende der 1990er Jahre, selbst eine Spielkonsole auf den Markt zu bringen. Die Xbox gehört zur selben Konsolengeneration wie die PlayStation 2, der Nintendo GameCube oder die Dreamcast.

Bei der Dreamcast konnte man mit dem von Microsoft bereitgestelltem Microsoft Windows CE erste Erfahrungen sammeln, weitere Erfahrungen hatte Microsoft mit der Windows-Spiele-Schnittstelle DirectX einbringen können. So war es nur ein kleiner Schritt, eine auf PC-Bauteilen basierende Konsole mit eigenem Betriebssystem auf Grundlage der Windows NT Architektur zu entwickeln.

Der Name „Xbox“ wurde aus dem Namen der Schnittstelle „DirectX“ und dem internen Arbeitstitel „Box“ zusammengesetzt. Die Bezeichnung war eigentlich nur als interne Bezeichnung vorgesehen, wurde aber dann der offizielle Name.

In Deutschland wurde die Xbox beim Verkaufsstart im März 2002 für 479 € angeboten, nicht einmal sechs Wochen später wurde der Preis auf 299 € gesenkt, etwas später dann auf 249 €. Im August 2004 kostete die Xbox schließlich 149 €, was dem Preis der PlayStation 2 des Konkurrenten Sony entsprach. Zum Produktions- und Auslieferungsende im November 2006 wurde die Xbox in Deutschland in vielen Geschäften für 99 € verkauft. Gleichzeitig stellten viele Spielehersteller die Produktion von Spielen für die Xbox ein und entwickelten nur noch für die Nachfolgekonsole Xbox 360.

Bis Ende 2005 wurden weltweit ca. 21,9 Mio. Xbox-Geräte verkauft, davon aber nur ca. 1,8 Mio. in der gesamten Asien-Pazifik-Region. Wie hoch die Verkäufe der Xbox nach der Veröffentlichung des Nachfolgers Xbox 360 waren, wurde von Microsoft aus Marketinggründen nie bekanntgegeben.

Aufbau

Der Aufbau der Xbox unterscheidet sich kaum von dem eines gewöhnlichen PC.

Die Hardwaredaten im Einzelnen:

  • Gesamtsystemleistung: 13,0 Gigaflops
  • CPU: Intel (Coppermine-Kern) mit 733 MHz und 133 MHz-Front Side Bus. Leistungsangabe von Microsoft: 1,466 Gigaflops.
  • Grafik: In den Chipsatz integrierter Geforce-3-GPU „NV2A“ von Nvidia mit 233 MHz und einer maximalen Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten, zwei Render- und vier Textureinheiten sowie ein Pixel- und zwei Vertex-Shader
  • Hauptspeicher: 64 MB DDR-RAM mit 200 MHz. Cache-Bandbreite von 6,4 GB pro Sekunde. Nutzt die Twinbank-Memory-Architektur von Nvidia. Mit 200 MHz getaktete Southbridge.
  • DVD: Modifizierte Laufwerke der Marken Samsung, Hitachi/LG, Phillips und Thomson
  • Audio: In den Chipsatz integrierter Audio-Chip mit Dolby Digital-5.1-Kodierer, 256 Stimmen, maximal 64 3D-Stimmen
  • Schnittstellen: AV-Ausgang, Ethernet-10/100-Mbit/s-Port, vier Controller-Anschlüsse 3,5-Zoll-Festplatte von Western Digital (8 GB) oder Seagate (10 GB)

Bilder Galerie Spiele